Stricken ist menschlich - Vollenden ist göttlich
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Was macht man, wenn man eine Stricknadel braucht, frei hat und gerade die Sonne scheint? Man besucht die zwei Handarbeitsgeschäfte, die in letzter Zeit hier aufgemacht haben (mitten in unserem sozialen Brennpunkt F***pieschen mehr als erstaunlich). Laden Nummer 1 kannte ich schon von Sonntagsspaziergängen, dann schläft nämlich immer ein schwarzweißer Kater im Schaufenster im Körbchen. Den hab ich heute mal ohne trennende Scheibe kennengelernt, Bruno heißt er. Der Laden ist ganz gemütlich eingerichtet, ganz klein und gemütlich mit viel Holz und viiiiiel Wolle und Stoffen natürlich. Die Besitzerin war auch sehr nett, über das Thema Katzen sind wir gleich ins Plaudern gekommen. Die richtige Nadel hatte sie auch, sogar von Addi. Die ganze Zeit schielte sie dabei auf den Schal und fragte schließlich, wie und aus welcher Wolle er denn gestrickt sei. Daraufhin hab ich ihr so von Opal vorgeschwärmt, dass sie mich fragte, ob ich ihr mal eine Banderole mitbringen könnte, das würde sie auch interessieren. Außerdem erzählte sie, dass sie regelmäßig einen Handarbeitstreff macht (vor allem Patchworkstricken); ob ich nicht Lust hätte, mit dem Schal mal auf einen Tee vorbeizukommen. War also wirklich nett. Laden Nummer 2 war eher nicht so einladend, ganz in weiß mit klinikmäßiger Beleuchtung, sah irgendwie nach Zahnarztwartezimmer aus. An Sockenwolle gab es nur Regia in blau oder grau und - oha - eine Kiste Mexicos von Socka für 3,60 Euro. Hmm, ich bin zwar kein Mex-Fan, aber für den Preis... irgendein zu Beschenkender findet sich immer. Zweimal ins Körbchen bitte! Ein schöner Tag...



Nächster Versuch

Ich gebe es zu, diese Schalvariante hats mir richtig angetan. Frisch begonnen aus der Rose von Opal:


Nur werde ich mir wirklich nicht klar darüber, ob es mir gefällt oder nicht. Das werde ich wohl abschließend erst nach dem ersten vollständigen Dreieck entscheiden können.

15:25h | Link | 0 Kommentare | kommentieren